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Die Zeit, Frankfurter Allgemeine  Zeitung, Food & Farm
 
hr Fernsehen: Gartencheck von Parks  und Grünanlagen in Hessen (2009)
Unter dem Sand liegt die Literatur
Es ist mehr als nur das Klima, was am Bodensee das Pflanzliche gedeihen lässt. Eine Reise durch Gärten, in denen Karotten mit Terroir wachsen und Häuser nach ihren wahren Besitzern fahnden
 
Gundelgrün ist der Bodensee, seine eigene Farbe, ein gläsernes, helles Türkis. Gundelgrün wallt er an die Ufer, strömt eilig durchs Städtchen Stein, wo er zum Rhein wird; springt sauber und klar aus dem Trinkbrünnlein an der Konstanzer Promenade. Gundelgrün - ein lindes Wort wie aus dem Märchen - breitet sich das Land um den See mit Rebhängen, Obstwiesen und Gärten. Seit der Mönch Walahfrid Strabo um 840 im Kloster Reichenau in eleganten Hexametern über den Gartenbau schrieb, ist man hier hortikulturbewusst, zumal man sich des passenden milden Klimas erfreut. Schöne Gärten – vom mittelalterlichen Hortus conclusus bis zum barocken Parterre, vom englischen Landschaftspark bis zur Blumeninsel Mainau – liegen wie Tupfen im und am See und haben sich zu dem grenzüberschreitenden Netzwerk „Reise durch die Zeit“ verbunden. Vom deutschen Ufer sieht man jenseits des Sees die Schneegipfel der Schweizer Alpen, deren Gletscherwasser die schöne Wasserfarbe anrührt.
 
Gundelgrün, sagt Eva Eberwein, haben die Bodenseefischer früher ihre Boote gestrichen und der Dichter Hermann Hesse die Holzschindeln seines Hauses.
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Mehr: FAZ 14.6.2017
 
 
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